
Flieder-Sirup
Es war das erste Mal, dass ich Fliedersirup gemacht und auch probiert hatte - ich war vom Ergebnis aber recht angetan. Man kann den Sirup mit Sekt oder Mineralwasser aufgießen, mir persönlich schmeckt er mit Weißwein aber am Besten.

Zubereitungszeit:97 h 10 min
Schwierigkeitsgrad:Einfach
Zutaten
- 10 - 12Fliederblütendolden
- 1Bio-Zitrone
- 1 1/2Liter Wasser
- 1 kgZucker
- 10 gZitronensäure
Zubereitung
Für den Fliedersirup benötigt man 10 bis 12 Fliederblüten-Dolden. Diese werden - wie alle Blüten - am Besten am Vormittag nach einem regenfreien Tag geerntet, dann ist das Aroma am intensivsten. Von den Dolden werden alle Blütchen sorgfältig abgezupft und in ein großes Glas gegeben. Es ist wirklich wichtig, dass kein Grün - also auch nicht der Blütenansatz - mit dabei ist, da der Sirup sonst bitter wird.
Zu den Blüten kommt eine in Scheiben geschnittene Bio-Zitrone mit ins Glas.
1 1/2 Liter Wasser mit 1 kg Zucker aufkochen, drei Minuten sprudeln kochen lassen, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Wenn der Sirup noch lauwarm ist, werden 10 g Zitronensäure eingerührt. Der Sirup sollte dann weiter abkühlen, bis er noch etwa Zimmertemperatur hat. Dann wird er über die Blüten gegossen und mit diesen vermengt.
Den Ansatz für vier Tage im Kühlschrank ziehen lassen, dabei täglich das Glas schwenken.
Den Sirup dann durch ein Sieb gießen und in Flaschen abfüllen.
Der Flieder-Sirup sollte sich im Kühlschrank etwa drei bis vier Wochen halten.
Je nach Farbe der verwendeten Fliederblüten wird auch der Sirup mehr oder weniger kräftig gefärbt. Da meine Blüten nur zartlila waren, hatte auch mein Sirup einen recht dezenten Ton - dunklere Blüten ergeben auch einen kräftiger gefärbten Sirup.
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